"Bleib erschütterbar und widersteh!" (Peter Rühmkorff)
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Sonntag, 2. März 2014

Gegendarstellung von Christian Giese (Karl-Apotheke)

Gegendarstellung
zum Leserbrief von Frau Mergen in Klappe Auf 3/2014:
1. Der ursprüngliche noch gültige Mietvertrag der Karl-Apotheke läuft regulär bis zum 28.Februar 2015 und nicht, wie von Frau Mergen behauptet, bis 31.Dezember 2015.
2. Die Stadt hat eben nicht weit im Vorfeld Kontakt mit dem Pächter aufgenommen, sondern schriftlich nur ultimativ Termin Feb. 2015 genannt.
3. Der Pächter trat an Frau Mergen mit der Bitte um eine mündliche Unteredung heran, der sie jedoch nie stattgegeben hat.
4. Frau Mergen hat dem Pächter schriftlich geantwortet, dass "sie keine Option oder Möglichkeit für die Zeit einer Nutzung nach 2018 aufzeigen könne und er aber gleichwohl die Möglichkeit hätte, sich um andere Räume zu bemühen."
5. Nie und in keiner Sprache wurde mit dem Pächter eine Verlängerung des Vertrages um weitere fünf Jahre vereinbart. Von Ende 2015 bis Ende 2018 sind es ja allenfalls drei und nicht fünf Jahre. Unter einer Vereinbarung versteht man zudem landläufig eine Abmachung zwischen zwei Partnern und kein einseitiges Diktat.
6. Es besteht mit dem Pächter heute immer noch keinerlei Vereinbarung, was auch der Bemerkung von Herrn Dr. Mentrup, erst Ende 2015 Überlegungen zur Gesamtsituation vorzulegen, zu entnehmen ist. 
7. Niemals hat der Pächter von sich aus Überlegungen Raum gegeben, in absehbarer Zeit aus Altersgründen auszuscheiden. Sondern im Gegenteil, der Pächter ist bemüht, eine florierende Apotheke, welche sich in der Öffentlichkeit einer grossen Beliebtheit erfreut, weiterzuführen und voller Verantwortung für die Bedürfnisse seiner Kunden in die Zukunft zu blicken.
8. Der Pächter hat klar und deutlich dargelegt, dass er an einem, den Generationenwechsel ermöglichenden Mietvertrag mit sinnvoller Laufzeit interessiert ist. Ein Nachfolger braucht heutzutage wenigstens eine Mietzeit von zehn Jahren mit anschliessenden Optionsrechten, um finanziell eine Apotheke mit ihren gesetzlichen Auflagen abbezahlen zu können. Das sollte auch einer interessierten Finanz- und Wirtschaftsbürgermeisterin bekannt sein. 
9. Erhält die Apotheke nur Kurzläufermietangebote, bedeutet dies, dass sich so kein Nachfolger finden wird und die Schliessung der Apotheke abzusehen ist.
Warum sich Frau Mergen in ihrem Leserbrief in dieser für den Pächter der Apotheke und seiner Mitarbeiterinnen existentiell so wichtigen Angelegenheit nicht an die Tatsachenabfolgen hält, mag ihre Auslegung sein, deutet aber darauf hin, dass weiterhin der Verkauf des Gebäudes an den von OB Mentrup erwähnten Investor und somit eine Raumverkleinerung des gesamten Stephanplatzes unwidersprochen weiter im Raum steht!
Klarheit für den bisher langjährigen Mieter und die interessierte Öffentlichkeit, wie es am Stephanplatz weitergeht, bringt dieser Leserbrief wohl mit Absicht nicht. Klarheit für Platz und Apotheke erbringt nur ein Mietvertrag mit sinnvoller akzeptabler Laufzeit.
Einer Belebung des Stephanplatzes wird wohl niemand ernsthaft gegensprechen. Dies darf jedoch nicht zu Lasten langjähriger bestehender, beliebter Geschäfte wie der Karl - Apotheke gehen. 
Auch ist das angesprochene Wir-Gefühl und Miteinander, hier wirklich nicht festzustellen, zumal Frau Mergen jegliche mündliche Kommunikation bisher abgelehnt hat. Dass mit solchen Leserbriefen ein für beide Parteien notwendiges gutes und vertrauensvolles Gesprächsklima kaum gefördert wird, kann man einfach nicht gutheissen.
So kann es nicht weitergehen, wenn man Karlsruhe liebt!
 
Christian Giese
Karl - Apotheke
Karlsruhe          

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